
Henrike Henoch ist sowohl als Sopranistin im Opern - und Konzertfach, als auch als Komponistin und Performerin tätig.
Sie debütierte zuletzt mit der Sopranpartie im Elias im Berliner Dom und ist Akademistin der TONALi- Bühnenakademie in Hamburg. Für das Stück "Die Menschenfresserin" von Sophia Süßmilch im HAU Berlin , was im September 2026 im Rahmen der Berlin Art Week aufgeführt wird, komponiert sie Musik, leitet die musikalische Einstudierung und performt.
Sie war Mitglied des Opernstudios an der Oper Lyon und war als Fiordiligi im Prinzregententheater mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Clemens Schuldt zu erleben. Im Rahmen des Opernstudios an der Oper Lyon stand sie als Minerva und La fée bleue in einer Inszenierung von Barbora Horáková auf der Bühne. Zu ihren auf der Bühne gesungenen Partien gehören Vitellia, Sylva Varescu, Pamina, Sophie Scholl und Ippolita.
Opernengagements führten sie u.A. ans Theater Regensburg , Landestheater Niederbayern, Theater Lüneburg und Nationaltheater Windhouk, Namibia.
Im Rahmen Ihrer Konzerttätigkeit sang sie als Solistin im Gewandhaus zu Leipzig unter der Leitung von Kristjan Järvi, der Elbphilharmonie Hamburg dem Dom zu Verden, der Dresdner Kreuzkirche und dem „Classic Open Air“ am Gendarmenmarkt, Berlin. Zu ihren Konzertpartien gehören unter Anderem Petite messe solennelle, Die Schöpfung, die Bach-Passionen und Messias.
Sie ist 3. Preisträgerin des Juniorwettbewerbs des Bundeswettbewerb Gesang Berlin, Siegerin des Albert-Lortzing-Wettbewerbs Leipzig und wurde ausgewählt, als eine der „Jeunes ambassadeurs lyriques“ in Montréal, Kanada aufzutreten.
Besonders am Herzen liegt ihr neben der Oper auch das Lied und die Kammermusik, sowie das Aufführen Neuer Musik.
Sie trat zuletzt mit dem Ensemble Recherche in Lissabon auf und erhielt gemeinsam mit dem Komponierenden Miika Hyytiäinen und Amanda Martikainen ein Residenzstipendium beim Hiljaisuus-Festival Lappland.
Sie studierte an der HMT Leipzig bei Prof. KS Regina Werner-Dietrich und an der Theaterakademie August Everding in München bei Prof. KS Christiane Iven.
Impulse erhielt sie durch Coachings und Meisterkurse mit u.A. Prof. Rudolf Piernay, Tobias Truniger, Gudrun Bär, Nadine Secunde, Prof. Valérie Guillorit und Jean-Paul Fouchécourt. Sie arbeitet regelmäßig mit Susanne Eisch.
Künstlerisches Über-den-Tellerrand-Hinausschauen im Rahmen interdisziplinärer Projekte begeistert sie: zuletzt komponierte und performte sie für die Künstlerin Sophia Süßmilch in der Kunsthalle Osnabrück und für den Film "Wie klingt das Weinen einer Schlange" der Künstlerin Ivana de Vivanco, der im Rahmen ihrer Einzelausstellung in der Villa Merkel, Esslingen gezeigt wurde. Außerdem entwickelte sie ein Konzert zum Thema Träumen mit Schüler:innen im Rahmen des TONALi- Festivals Hamburg
Sie lebt in Berlin.
Fotos © Senya Corda-
Lucie Marsmann- Jochen Quast- Sofia Pinto- Kseniya Apresian-Mark Noormann- Adrienne Meister- Jean-Marc Turmes- Siegfried Duryn- Stefan Höderath
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